Das verflixte siebte Jahr


Damit hätten wohl nicht viele gerechnet.

Heidi Klum will Anfang nächster Woche die Scheidung von Schmusesänger Seal eingereichen.
Dabei schien diese Beziehung durch nichts erschüttert werden zu können.
Als Heidi ihre erste Tochter ( von Flavio Briatore) erwartete lernte Sie Seal kennen. Er kam aus dem Fahrstuhl vom Sport und Sie sah “sein ganzes Paket”. Von diesem Zeitpunkt an war es um die Zwei geschehen. Seal, der den Ruf eines Modeljägers hatte und laut eigenen Aussagen genug Sex für zwei Leben hatte, schien mit Heidi an der Seite zur Ruhe zu kommen. Heidi, schien nach ihrer gescheiterten  Ehe mit Ric Pippino, der Affäre mit (Red Hot Chilli Peppers-) Sänger Anthony Kiedis und der Liaison mit Folgen  mit Flavio, in Seal ihren Mister Right gefunden zu haben.
Er war bei Leni’s Geburt dabei und Sie war vom ersten Augenblick an“sein Mädchen”. Niemanden verwunderte es, dass er erleichtert war, als einer  Adoption nichts mehr im Wege stand. Die Heirat, vier gemeinsame Kinder, jedes Jahr ein erneutes Ehegelöbnis.

Heidi schien Alles zu haben. Das perfekte Glück. Family Buisness par exellence . Einer für Alle und alle für einen. Er singt für Sie,während Sie über den Victoria’s Secret  Laufsteg läuft, Sie räkelt sich nackt in seinem Video. Gemeinsames shoppen, gemeinsam nach Köln zum Karneval, gemeinsam in den Urlaub und “Gemeinsam” heißt der komplette Clan. Mama und Papa Klum sind immer an der Seite der Kinder und Enkel . Ob Seal das zu viel wurde?

Schon im letzten Sommer sah man Seal häufig in Clubs feiern- ohne Heidi. Ob das schon die ersten Anzeichen für eine Krise waren, weiß man nicht. Die Fotos des Aspen Urlaubs vor einigen Wochen schienen alle  bösen Stimmen zum Schweigen zu bringen, aber nur kurz.
Was genau der Grund für eine eventuelle Trennung ist, das kann man nur mutmaßen. Patricia Riekel  antwortete auf diese Frage mit einer klaren Schuldzuweisung Richtung Seal. Gegenüber RTL äußerte Sie, dass er(Seal) Sie (Heidi) möglicherweise zu fest angefasst hat oder seine Finger nicht bei sich behalten konnte.
Sollte an den Gerüchten tatsächlich etwas dran sein, dann wäre das sehr traurig und Hollywood wieder um ein Traumpaar ärmer.

Que sera….

Doris Day wird in unseren Köpfen wohl immer die süsse, junge Blondine bleiben, deren Filme wird unzählige Male in Dauerschleife geschaut haben. Ob als Beverly Boyer, die von der Hausfrau zur Ikone der Seifenwerbung  wird oder als „Spion in Spitzenhöschen“

Sie war der Typ Frau, mit dem wir gerne befreundet gewesen wären und natürlich hätten auch wir unseren Pyjama mit ihr geteilt, wie Rock Hudson in „Ein Pyjama für Zwei“.

Eigentlich war die am * 3. April 1924 in Cincinnati, Ohio geborene Doris Mary Ann Kappelhoff ausgebildete Tänzerin und Sängerin. Das Tanzen konnte Sie nach einer Verletzung, die Sie bei einem Autounfall davontrug, nicht mehr professionell ausüben. Da war Doris gerade 14 Jahre alt.

Um so mehr Energie steckte Sie in das Singen. Ihr erster Hit (1944) war „Sentimental Journey“.

Ihre Filmkarriere startete Sie zwar schon 1947, aber erst Ende der fünfziger Jahre gelang ihr der Durchbruch, unter anderem mit den oben genannten Komödien. Auch für Hitchkock spielte Sie. In „Der Mann der zuviel wusste“ singt Sie das Lied „Que sera, sera“, welches den Oscar erhielt.

Mitte der siebziger Jahre zog sich Doris Day komplett aus der Unterhaltungsbranche zurück.  Sie engagiert sich seit dem mit ihrer Stiftung Doris Day Animal League  für herrenlose Tiere. Und nun, nachdem man dachte, das wär’s kommt Bruce Johnston(Beach Boys) und produziert ein Comeback Album, welches alle Rekorde bricht. „My Heart“ stürmt die Charts in allen Ländern. Die Aufnahmen aus den 80er Jahren bescheren Doris den Titel der ältesten Künstlerin in den UK-Number Ten Charts. Manch einer schmunzelt über soviel Sentimentalität, aber in einer Welt in der Alle und Alles nach Retro und Vintage schreit, darf so ein „Daydream“ nicht fehlen.

Ein Herz für Tiere

Diese süsse „Knautschnase“ gehört Sir Henry. Ein wahres Multitalent unter den Hunden. Er schreibt Bücher:„Ein Mops.Ein Buch“

inspiriert zu Wies’n Hits: „Scharfe Möpse“ und  vertreibt Pflege -und Accessoires Produkte.
Natürlich macht er das nicht alles auf eigene Faust, äh Hundepfote, sondern lässt sich von Frauchen Uschi Ackermann und Herrchen Gerd Käfer
assistieren. Der hatte auch die geniale Idee zu den“ Gummi Möpsen“ in Kooperation mit Haribo.

Die Vermarktung des Vierbeiners zu eigenen PR- Zwecken ist nicht neu, ABER erstens hat das Käfer/Ackermann Duo das nicht nötig und zweitens würde sich ein Mops wie Sir Henry  gar nicht hergeben für solch’ ein Ansinnen- nicht mal für die beste Paté der Welt oder einen Shopping Event bei Koko von Knebel.

Der „First Dog“ im Hause des berühmten Society Paares nutzt seine Bekanntheit für nicht so gut situierte Artgenossen.

Seit Jahren sammelt er mopsfidel Spenden für karitative Einrichtungen und unterstützt die „Tiertafel“ in München und das zeigt mal wieder, das wahre Größe im Herzen liegt und das ist bei Sir Henry riesig.


An die Nadeln, fertig, los!

Tja, meine Handarbeitslehrerin in der Grundschule hat doch nicht umsonst versucht mir das Stricken beizubringen, auch wenn Sie das damals geglaubt hat. O.k. , eine richtige „Strickliesl“ bin ich nicht und werde ich wohl auch nicht, aber so ein süsses Wollmützchen kriege auch ich hin und dass das Ganze auch noch einem guten Zweck dient spornt zusätzlich an.

Der Smoothie Hersteller „Innocent“ und REWE 

spenden pro eingesandtem Mützchen 30 cent an das Rote Kreuz, um bedürftige Menschen warm durch den Winter zu bringen.

Alle Info’s zu dieser Aktion findest du auf:

http://www.innocentdrinks.de/stricken/muetzometer_fuer_ihre_website.php

 

Bis zum 1. November müssen die Mützchen an

 

innocent, Das Große Stricken, Heisenbergstraße 15-17, 50169 Kerpen

geschickt werden. Lasst die Nadeln klappern Mädels….

Büroschlaf mal anders

In asiatischen Ländern in denen rund um die Uhr Akkord gearbeitet wird dürfte diese Krawatte der Renner für Schreibtischtäter werden. Für 22 euro (+/-) kann man dieses Two-in-One Objekt erwerben. Die „Nemuri Tie“ (zu Deutsch: „Schlafkrawatte“) lässt sich ganz bequem in ein Kissen verwandeln.Dafür sorgt ein geheimes Lüftungssystem, dass sich im Nacken des Schlipses verbirgt. Einmal aktiviert, bläst es die Krawatte zur bequemen Kopfunterlage auf.

Die Erfindung kommt natürlich aus??? Japan.

In europäischen Gefilden dürfte dieses Utensil eher ein Scherz-Geschenk für müde Kollegen werden und auch der “Sweat Suit”, der als ein ganz gewöhnlicher Anzug daherkommt, jedoch einzigartige Fasern beinhaltet, die dank injizierter Silberionen für die Neutralisierung von Körpergeruch sorgen dürfte im Moment noch nicht wirklich ein ernst zu nehmender Käufermagnet werden, aber witzig sind die Ideen auf alle Fälle.

Katz und Maus

Wer kennt diese Szene nicht? Tom und Jerry eine der bekanntesten Trickfilm-Serien aller Zeiten kommt als Comic Version in die Läden. Ab 31. Mai eröffnet Egmont-Ehapa das Katz und Maus Spiel auf Papier.

Tom und Jerry ist die meistausgezeichnete Animationsserie überhaupt. Sieben Folgen wurden mit einem Oscar ausgezeichnet, weitere sechs erhielten Oscarnominierungen. Nun schickt Chefredakteurin Sanja Saydo, welche sich auch schon für „Yps“ verantwortlich zeigte, die beiden Streithähne in’s Rennen. Alle zwei Monate wird es ein Heft geben, jeweils mit dazugehörigem Gimmick. Alle Tom und Jerry Fans sagen schon vorab „Vielen Dank für die Blumen“.

(Aber) „Hallo Herr Kaiser!!!“

Nick Wilder, der Schauspieler, der jahrelang den „Herrn Kaiser“ von der Hamburg Mannheimer verkörperte ist wahrscheinlich selten so froh gewesen wie heute, dass er seinen Job 2009 nach 35 jahren an den Nagel gehängt hat, um als Arzt auf dem Traumschiff anzuheuern.

Denn die Meldungen, die heute durch die Presse geistern sind so gar nicht kaiserlich.

Nach VW im Jahre 2005 machen es auch die Versicherer nicht mehr ohne Belohnungssex.Wir schreiben das Jahr 2007. Versicherungsvertreter haben meist ein suspektes Image- so ähnlich wie Autoverkäufer. Um so beachtlicher, wenn man es dennoch schafft, die Verträge an den Mann- oder die Frau- zu bringen und den Chef glücklich macht. Der wiederum möchte den Mitarbeiter natürlich fördern und damit das gelingt, belohnt er ihn! Mit einer Lohnerhöhung…..? Wie langweilig. Nein, Sex sells heißt es doch. Das funktioniert auch bei den drögen Vertretern der Versicherungsbranche. Eine „Incentive“ Reise nach Budapest war schnell gebucht und die paar Nutten waren inklusive.

In der öffentlichen Stellungnahme der Ergo-Group heißt es :

„Wir bestätigen, dass bei einer Abendveranstaltung im Rahmen dieser mehrtägigen Reise nach Budapest auch einige Prostituierte anwesend waren. Weitere Details werden derzeit noch untersucht.

…… Dieser Kodex dient gerade dem Ziel, die Integrität aller Beschäftigten und der ERGO insgesamt zu fördern.(„Also nächstes mal keine „Quatschblasen“ auf diese Reise schicken“) Erwartet wird ein ethisch korrektes Verhalten aller Beschäftigten.(„Sex ist also nicht korrekt??“) Den Mitarbeitern steht ein Compliance-Office zur Verfügung, an das sie sich bei Zweifelsfällen oder erkannten Missständen wenden können.(„Wer denunziert schon die Kumpel“) Inzwischen gibt es bei ERGO auch eine externe Ombudsperson, an die – auch anonym – Missstände gemeldet werden können. Verstöße gegen den Kodex werden verfolgt und ggf. geahndet. …..

Die für die Budapest-Veranstaltung verantwortliche Führungskraft – der Vertriebsdirektor – und das damals verantwortliche Vorstandsmitglied sind nicht mehr für uns tätig.(„Typisch- erst machen alle mit und dann war es der den man sowieso nicht mochte“) Sie sind aus dem Unternehmen ausgeschieden, bevor die Vorwürfe bei ERGO bekannt waren.

Die neue Leitung der Vertriebsorganisation „HMI“ hat alle notwendigen Maßnahmen getroffen, damit sich solche Vorgänge nicht wiederholen.“(“ Verschwiegenheitsklausel gegen „Extra“ Sex“?)

Media Relations

Der Bund der Versicherer zeigte sich jedenfalls geschockt und forderte umfassende Aufklärung. Ob die dafür nach Budapest fahren müssen?

And the winner is…..

Bei Windbeutel denkt man automatisch an ein prall gefülltes Sahnestückchen, aber „abgespeist.de“ sieht das anders. Schon zum dritten Mal kürt „Foodwatch“ die dreisteste Werbelüge des Jahres mit dem „Goldenen Windbeutel“,  dem Oscar des VerbraucherschutzesAnne Marktwart, die Initiatorin dieser Kampagne, möchte mit diesem Preis  den Etikettenschwindel und  die Irreführung der Käufer anprangern. Foodwatch, die durchaus als Greenpeace der Lebensmittel bezeichnet werden können, weisen auf ihrer Homepage explizit darauf hin, „unabhängig vom Staat und vom staatlichen Verbraucherschutz bleiben zu wollen. Denn der Staat versagt laut Foodwatch nicht nur bei der Anwendung und Durchsetzung bestehender Verbraucherschutzgesetze, sondern auch bei der Gesetzgebung. Die vom Staat gemachten Gesetze schützen die Industrie häufig besser, als die Verbraucher so die politisch aktive Organisation“(Quelle Foodwatch).

Dieses Jahr sind von sauren Gurken bis zur Süssigkeit  5 unterschiedliche  Produkte nominiert.

2009 wurde Actimel und 2010 der von Kinder so gerne gegessene „Monte“ nominiert. Bis zum 16. Juni kann jeder der Lust hat abstimmen.

Fashion against Aids

DESIGNERS AGAINST AIDS (DAA) ist ein Projekt der Non-Profit-Organisation Beauty without Irony und wurde 2004 mit dem Zweck gegründet, die Aufmerksamkeit der internationalen Medien und insbesondere junger Menschen in industrialisierten Ländern auf das Thema Aids zu lenken.(Quelle: DAA)

Und die Idee kam super an. Stars und Fashion sind schließlich die „It-Themen“ schlechthin für alle jungen- und junggebliebenen Leute.

Nach dem großen Aufschrei und der Angst, als AIDS in den 80-ern durch den Tod von Rock Hudson (Foto) oder auch von Freddy Mercury(Foto links) in den 9-ties eine breite Öffentlichkeit erreichte, verstummte schnell wieder.  Die „Vogel-Strauß-“ Taktik greift immer wieder gut. Beim Auftauchen hat man die Hoffnung, dass das Problem sich in Luft aufgelöst hat oder zumindest“ far far away“ ist. So auch mit AIDS.  Afrikaner und Homosexuelle, ebenso wie Junkies waren die idealen Verdrängungs Spezies aller „Normalos“. Durch den (zum Glück aller Erkrankten) medizinischen Durchbruch in Bezug auf die Kontrolle des Virus (  durch starke Medikamente mit vielen Nebenwirkungen und was wohlgemerkt keine Heilung ist) verschwand das Thema so langsam aus den Medien. Immer wieder gab es verzweifelte Versuche die Massen auf die drohende Gefahr dieses Virus aufmerksam zu machen. Filme wie Philadelphia oder Benefiz Konzerte wurden meist nur noch als Massen Happening betrachtet und AIDS als Hauptact spielte nur die Nebenrolle.

Und dann kam Fashion in’s Spiel. Und H&M und Stars der Young Generation.

Das „All for one“ und „One for all“- Konzept ging auf.

Tokio Hotel , Elisabeth Jagger, Dita von Teese, Roisin Murphy, Yoko Ono, Cyndi Lauper und Katy Perry, sie alle promoteten schon in der Kampagne.

Dieses Jahr setzte Chef Desingerin bei H&M, Ann-Sofie Johansson auf Stars wie  Selma Blair, Penn Badgley, Keri Hilson, Sky Ferreira, Akon, Nikki Reed, Ginnifer Goodwin,Scissor Sisters, Shiloh Fernandez and The Misshapes.

Die Collection steht unter dem Motto „Unisex“. Klar, die Stücke sind Geschmackssache, aber eines schaffen Sie auf jeden Fall ; Aufmerksamkeit für eine der schlimmsten Virus Erkrankungen unserer Zeit und Geld für weitere Forschung. 25% jedes verkauften Kleidungsstückes gehen an die Non Profit Organisation DAA- also dann:

Viel Spaß beim Shoppen mit gutem Gewissen !

„Tickling the dragon’s tail“

Bislang stand Japan für geheimnisvolle Kultur, Zurückhaltung, Kirschblütenfeste, Schönheit und Regeneration.

Aber das, was nun in Japan passiert ist , wird dieses Land mehr prägen, als Alles vorherige.

Das schwere Erdbeben und die schwere Tsunami Welle, waren schon schlimm, aber Dank guter Vorbereitung des Landes auf Erdbeben und damit verbundene Vorsichtsmaßnahmen, schien die Lage weniger dramatisch -besonders in der MillionenMetropole Tokio-, als sie wirklich ist.

Die Nachrichten Agenturen erschlagen sich gegenseitig mit immer neuen News -Sendungen und mit jeder neuen Meldung und jedem weiteren Experten ändert sich nichts an der Lage oder an unserer  Ungewißheit, ob der Super Gau in Fukushima droht oder nicht. Immer hat man das Gefühl, doch nicht die ganze Wahrheit zu wissen.

„Den Drachen am Schwanz kitzeln„-  „Tickling the dragon’s tail“, so nannten der kanadische Physiker Louis Slotin und sieben seiner Kollegen ihre Arbeiten an einem Experiment, bei dem die Anfangsphase einer Kernspaltung eingeleitet werden sollte. Dazu ordneten sie zwei Beryllium-Halbkugeln als Neutronenreflektoren um einen Plutonium-Kern an; entscheidend war dabei, dass sich die Beryllium-Halbkugeln nicht zu einer vollständigen Kugel um den Plutoniumkern legen durften. Slotin hatte ähnliche Experimente bereits durchgeführt und war sich der Gefährlichkeit bewusst.

Normalerweise wurde der Sicherheitsabstand zwischen den beiden Berylliumhälften von einer Mechanik auf Schienen sichergestellt, die die Beryllium-Halbkugeln langsam an das Plutonium heranschob und so die Reaktivität steigerte. Ein Distanzstück verhinderte eine Berührung der beiden Halbkugeln. Am Unfalltag wurde der Versuch verändert: Slotin hielt die eine Beryllium-Halbkugel in der Hand und führte sie langsam an das Plutonium heran. Anstatt des Distanzstücks verwendet er einen Schraubendreher um die Berührung der beiden Beryllium-Halbkugeln zu verhindern.[1] Dabei rutschte der Schraubendreher heraus, der Plutoniumkern wurde vollständig von Beryllium umschlossen und es wurde eine Kettenreaktion ausgelöst, die zur Freisetzung einer hohen Strahlendosis führte. Slotin konnte die Reaktion unterbrechen, indem er eine Halbkugel wegzog und verhinderte so, dass auch die anderen Anwesenden letale Dosen erhielten.

Das war 1946 und auch heute wird durch die Ereignisse im Atomkraftwerk Fukushima klar, wie unbeherrschbar Technik sein kann, auch wenn wir Sie für ausgereift und sicher halten.

Bei all dem Schrecken, den dieses Szenario birgt, bei aller Trauer und allem Mitgefühl, das wir für die japanische Bevölkerung empfinden, gelingt es einigen wenigen auch in dieser Katastrophe Stimmung für die eigene Sache zu machen.

Wasser auf  die Mühlen der Anti-Atom-Kraft Gegner. Von Künast über Gabriel, jeder möchte lieber heute als morgen ohne Atomkraft leben und ehrlich gesagt kann man das gut nachvollziehen. Das „Leute mobilisieren“ funktioniert angesichts dieses Vorfalls logischerweise besser, als in den dahinplätschernden „ruhigen“ Zeiten.

Aber ist das nicht eine ähnliche Augenwischerei, wie die spärliche (vielleicht aus eigener Unwissenheit resultierende)Informations Weitergabe an die japanische Bevölkerung.

Was passiert denn, wenn in Deutschland alle Atommeiler plötzlich abgeschaltet werden? Was sind die Energie Alternativen?  Wind?  Sonne? Womöglich Kohle, die den FCKW Ausstoß erhöht?

Keine dieser Alternativ Energiequellen wäre in der Lage ganz Deutschland von jetzt auf gleich komplett mit Strom zu versorgen. Und dann?

Wir würden unsere Energie aus Nachbarstaaten beziehen, deren Atomkraftwerke möglicherweise nicht die gleichen Sicherheitsstandards haben, wie unsere. Wer glaubt, dass es sinnvoll ist, auf Grund dieser verheerenden Katastrophe das einzig Wahre ist, alle deutschen AKW’s abzuschalten und damit einem Strahlenunfall zu entgehen, dürfte enttäuscht werden.

Weder Frankreich, noch andere Nachbarstaaten sind soweit entfernt, das uns Deutsche die Stahlung weniger treffen würde, als im Land selbst. Wir brauchen Energie zum Leben und Überleben.

Mein persönlicher Konsens ist :

„Ja, es ist wichtig alternative Energieformen zu finden, Ja, es ist wichtig seine Meinung zu vertreten, auch gegen den Strom. Aber es ist nicht wichtig und auch nicht richtig, Polemik zu betreiben, bei einer Sache , wo unsere Gedanken sich auf Hilfe und Hoffnung für Japan konzentrieren sollten und nicht auf  politische Statements und Phrasen.“

Und was ist deiner?

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